Posts mit dem Label Lesen-lernen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lesen-lernen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rett-Awareness 2014 - 23. Okt. - Facebook und Rett-Informationen

Man kann von SocialMedia-Plattformen wie Facebook halten, was man will. Einige können gar nicht ohne leben, andere wollen ganz bewusst ohne leben. Aber auch auf diesen Medien finden sich tolle Gemeinschaften zusammen, es bilden sich Freundschaften über weite Strecken, es passiert reger Austausch der Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung auf österreichweiter, europaweiter und auch internationaler Ebene.

Doch viele Eltern wissen gar nicht, wie oder wo sie nach solchen Gruppen suchen sollen. Daher möchten wir heute auf unserem Blog einige dieser sehr aktiven Gruppen vorstellen:

Name: Besondere Kinder & ihre Eltern
Mitglieder: Familien mit beeinträchtigten Kindern aus Ö, D, CH, NL, ...
Link: https://www.facebook.com/groups/264919243712914

Name: Rett-Syndrom-Kids
Mitglieder: Familien mit Rett-Kindern aus Ö, D, CH, NL, ...
Link: http://www.facebook.com/groups/341996792513329/

Name: Unterstützte Kommunikation 
Mitglieder: Unterstützt kommunizierende Erwachsene bzw. Jugendliche, Familien mit beeinträchtigten Kindern, die unterstützt kommunizieren (zB mithilfe von Tasten, statischen oder dynamischen Sprach-Ausgabe-Geräten oder auch mit dem iPad) sowie Therapeuten, Lehrern, die sich über Unterstützte Kommunikation austauschen möchten, ein wahrer IdeenPool der Unterstützen Kommunikation - alle Teilnehmer aus Ö, D, CH, NL...)
Link: http://www.facebook.com/groups/101292606580732/

Name: IRSF Communication and Device Exchange 
Mitglieder: This group is for parents, caregivers, teachers, therapists, vendors and other stakeholders in supporting the communication of those who have Rett Syndrome.
Link: https://www.facebook.com/groups/IRSFDeviceExchange

Name: Tobii UK
Mitglieder: tobii-Nutzer, Angehörige, Therapeuten, Betreuungspersonen, tobii-Interessierte aus ganz Europa
Link: https://www.facebook.com/groups/tobiiuk/

Name: tobii D-A-CH
Mitglieder: tobii-Nutzer, Angehörige, Therapeuten, Betreuungspersonen, tobii-Interessierte aus dem deutschsprachigen Raum
Link: https://www.facebook.com/groups/128363433866458/

Name: The Rett Syndrome Research Trust - Reverse Rett-Syndrome
Mitglieder: Rett-Familien, Angehörige, Therapeuten, Rett-Interessierte, ...
(The Rett Syndrome Research Trust (RSRT) is nonprofit organization intensively focused on the development of treatments and cures for Rett Syndrome and related MECP2 disorders)Link: https://www.facebook.com/groups/128363433866458/

Name: Boardmaker-Sharing Group
Mitglieder: Eltern, TherapeutInnen, LehrerInnen, Anwender der Software Boardmaker (c)

Name: Teaching-Learners-with-Multiple-Needs
Mitglieder: die Facebook-Gruppe des blogs http://teachinglearnerswithmultipleneeds.blogspot.co.at/
Name: Lobby-4-Kids 
Mitglieder: FB-Gruppe des österreichischen Vereins http://www.lobby4kids.at/)
Link: http://www.facebook.com/groups/138499782836067/

Name: Verein get2gether 
Ziel ist ein ein Freizeitzentrum im Sinne der INKLUSION, für Menschen mit besonderen Bedürfnissen ohne Altersgrenze ihren Angehörigen, Betreuern und Freunden, die spontan und ohne Bürokratie ihre Freizeit gestalten wollen)
Mitglieder: Familien mit beeinträchtigten Kindern aus Ö
Link: 
http://www.facebook.com/groups/Verein.get2gether/

Name: Besondere Kinder - machen Urlaub
Mitglieder: reisefreudige Familien mit beeinträchtigten Kindern aus Ö, D, CH, NL, ...
Link: https://www.facebook.com/groups/136281676578086/?fref=ts

Leider ist es - nicht nur in Österreich - nicht möglich, alle Hilfsmittel, die Menschen mit Behinderungen benötigen von der Krankenkasse oder öffentlichen Stellen finanziert zu bekommen. Gebrauchte Hilfsmittel sind ziemlich schwierig zu finden - da sind wir froh, dass es diese Gruppen gibt, aus denen wir auch immer wieder praktische Dinge für Isabella zu günstigen Preisen erwerben können:

Hilfsmittel, Reha & Alltagssachen für "besondere Kinder"

Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung, Handicap oder Krankheit, ob groß oder klein
http://www.facebook.com/groups/267607043312213/

Samstag, 18. Oktober 2014

Rett-Syndrome-Awareness 2014 - 18. Okt. - Augensteuerung und Rett-Syndrom

In den 60er Jahren hat Prof. Andreas Rett diese Behinderung bei zwei Mädchen in seinem Wartezimmer entdeckt und in Folge dann zu beforschen begonnen. Diese Geschichte ist uns allen bekannt – daher auch der Name Rett-Syndrom.

1998 – die Lokalisierung der GenMutation, die zum Rett-Syndrom führt
2014 – Die Lebenssituation und auch die Lebensqualität der Rett-Kinder und ihrer Familien hat sich seit den 60er Jahren deutlich verbessert. Auch die medizinische Versorgung der diversen Rett-typischen Problematiken wie Skoliose, Epilepsie, … hat sich drastisch verbessert.

Doch was bleibt ist die Frage, die uns Eltern am meisten quält:
Wie viel verstehen Rett-Syndrom-PatientInnen wirklich?!


Wir Eltern wissen: Unsere Mädchen nutzen ihre Augen, um Menschen zu begrüßen, auf etwas zu deuten, zu bitten und zu verweigern.
Möglicherweise verbringen einige dieser Mädchen ihr Leben in Isolation; in einem beeinträchtigten Körper ABER mit klarem Verstand!!

Therapeuten, Pädagogen und auch wir Eltern probieren es immer wieder mit Aufforderungen wie „Zeig mit …“ – oder „Mach mal …“ … doch das große Gespenst des Rett-Syndroms – die APRAXIE – schlägt leider genau hier zu!

„Als Apraxie (gr. άπραξία „Untätigkeit“) bezeichnet man eine Störung der Ausführung willkürlicher zielgerichteter und geordneter Bewegungen bei intakter motorischer Funktion. Es liegt weder eine Lähmung noch eine Ataxie vor. Unwillkürliche Bewegungen können koordiniert ausgeführt werden. Betroffen ist die Mimik (Apraxie des Gesichts), die Sprache (Apraxie der Sprechwerkzeuge) und/oder die Gestik bzw. der Gebrauch von Werkzeugen (Extremitäten-Apraxie).“
(Quelle WIKIPEDIA.de)


ABER: Wir Eltern wissen um das Verständnis unserer Kinder!

Am Rett-Syndrom Center in Montefiore, NY, wurde Augensteuerung genutzt, um visuelle Verarbeitungsmuster von Rett-Syndrom Patienten und gesunden Menschen zu vergleichen. 
Der Titel der Studie von Fr. Dr. Aleksandra Djukic lautet:
Basic Features of Visual Processing - a Pilot Study of Eye-Tracking”

Ziele:
Ziel 1: Einen qualitativen Vergleich der Fähigkeiten von Rett-Syndrom Patienten bei der Identifizierung von Schwerpunkten innerhalb eines Bildes zu bekommen:. Im Wesentlichen geht es um die Beantwortung folgender Frage: Können Rett-Syndrom-PatientInnen zwischen wichtigen und unwichtigen Aspekten eines Bildes unterscheiden, indem sie einem relevanten Stimuli mehr Aufmerksamkeit widmen?

Ziel 2: Quantitativer Vergleich der Fähigkeiten von Rett-Syndrom-PatientInnen und nicht behinderten Menschen, indem ihr visueller Schwerpunkt identifiziert wird, um Unterschiede in den folgenden Werten zu ermitteln:

          a) Wie lange dauert es, bis die Rett-Syndrom-PatientInnen/gesunde Menschen
              auf den Schwerpunkt eines Bildes schauen?
          b) Wie lange dauert die erste Fixation auf dem Schwerpunkt?
          c) Wie lange verbringen sie damit, auf den Schwerpunkt zu schauen?
          d) Wie oft schauen sie auf den Schwerpunkt?

Folgende Methoden wurden verwendet:
31 Mädchen mit Rett-Syndrom waren als Probanden Teil der Studie. Die Kontrollgruppe bestand aus Krankenhauspersonal, Mitglieder der Forschungsgruppe und Eltern.

Insgesamt wurden den Testpersonen elf Bilder präsentiert. Diese Bilder beinhalteten Fotografien realer Situationen, Gesichter, Formen und Cartoons. Die Betrachtungszeit betrug 5 Sekunden. Um Verwechslungseffekte der Sprachverarbeitung zu minimieren, waren verbale Aufforderungen auf die Aussage „Betrachten Sie den Bildschirm“ beschränkt.

Analyse:
Zur qualitativen Analyse der Eyetracking Daten wurden Heatmap Visualisierungen generiert. Durchschnittswerte der folgenden Metriken von Rett-Syndrom-PatientInnen und gesunden Probanden wurden verglichen: Zeit bis zur ersten Fixation, Dauer der ersten Fixation, Dauer aller Fixationen und Anzahl der Fixationen. Das ergab zwanzig Vergleiche zwischen Rett-Syndrom-PatientInnen und der Kontrollgruppe.

Ergebnisse:
Rett-Syndrom-PatientInnen hatten im Vergleich zu gesunden Menschen ähnliche Fixationsmuster und bedeutende visuelle Suchstrategien.

Bei sieben der elf Bilder, waren die Bereiche der bedeutenden Fixationslängen (rote Bereiche auf der Heatmap) bei beiden Gruppen ähnlich. Nur sechs der zwanzig Metriken zeigten relevante Unterschiede zwischen Rett-Syndrom-PatientInnen und der Kontrollgruppe auf, was darauf hinweist, dass sie Schwerpunkte eines Bildes auf ähnliche Weise betrachten wie gesunde Menschen. Bei vier von fünf Bildern mit offensichtlichem Fokus, betrachtete die Mehrzahl der Rett-Patienten genau diesen Bereich.

Wieso Eyetracking?
„Ohne die Blickverfolgung gäbe es nur wenige Möglichkeiten, um die kognitiven Fähigkeiten von Rett-Syndrom PatientInnen zu untersuchen. Die meisten konventionellen kognitiven Tests enthalten physische Aufgaben, die diese PatientInnen aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen nicht durchführen können. Visuelle Wahrnehmung und Kognition sind eng miteinander verbunden, wodurch Eyetracking das geeignete Hilfsmittel ist, um zu untersuchen, wie Rett-Syndrom PatientInnen die Welt betrachten. Auf Grundlage dessen bekommen wir Anhaltspunkte zu Ihrem Verständnis ihrer Umgebung.

„Diese Forschung wurde aufgrund der zahlreichen Beobachtungen in der Literatur durchgeführt. Dort gab es einige Berichte, die besagten, dass Rett-Kinder einen starken Blick, Augenkontakt und visuelles Tracking besitzen. Es wird einheitlich von Eltern und Betreuern gesagt, dass diese Mädchen ihre Augen nutzen, um Menschen zu begrüßen, auf etwas zu deuten, zu bitten und zu verweigern. Es ist möglich, dass einige dieser Mädchen ihr Leben in Isolation verbringen; in einem beeinträchtigten Körper mit klarem Verstand. Ihre sichtbaren Versuche zu kommunizieren verfolgen Betreuer und Krankenhausärzte.

„Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend und demonstrieren die Umsetzbarkeit der Nutzung von Augensteuerungs-Geräten, um PatientInnen mit Rett-Syndrom beurteilen zu können. Das ist notwendig, denn jede intellektuelle Fähigkeit, die sie besitzen, muss ausgeübt und gestärkt werden – wie bei jedem sich entwickelnden Kind.

Zitat von Dr. Aleksandra Djukic, Rett Syndrome Center, Children’s Hospital at Montefiore, Albert Einstein College of Medicine:
„Eyetracking ermöglicht es uns, Rett-Syndrom PatientInnen eine Stimme zu geben - einen Weg, um das, was sie wahrnehmen, zu kommunizieren. Das ist ein unschätzbarer Wert, da die meisten dieser Menschen aufgrund starker körperlicher Einschränkungen keine Möglichkeit haben ihr Wissen und ihr Verständnis zu offenbaren.“

Quellennachweis:
Basic Features of Visual Processing – A pilot Study of EyeTracking” (Augensteuerungs-Studie von Dr. Djukic „Rett-Syndrome)


"Ready or not - a document to share - "Bereit oder nicht?" – Rett-Syndrom und Logopädie von Sally-Ann Garrett, Logopädin (SLT) in Großbritannien
***************************************************************

Ein Beispiel aus Österreich - Isabellas Freundin Vanessa P. (15) aus dem Burgenland:

PS: Warum Isabella keine Augensteuerung verwenden kann, sondern eine Kopfsteuerung einsetzt, haben wir HIER erklärt!

Sonntag, 23. Februar 2014

Bei dir klickt's wohl?! - Frosch und Geist bei KlickTool?

Heute muss ich Euch mal meinen neuen Freund vom letzten Blogeintrag genauer vorstellen - der Frosch! Den hab ich zu Weihnachten bekommen und seit dem nahezu täglich im Einsatz. Der grüne Typ funktioniert wie ein Lautsprecher, nur viel viel lustiger! Der bewegt sich nämlich auch noch zur Musik und macht den Mund auf und zu. Das schaut dann aus als ob er singen oder erzählen würde!

Wenn der an meinen CD- oder MP3-Player angesteckt ist, da geht bei uns daheim immer die Post ab - das find ich sooo witzig! Der Frosch ist echt DAS Highlight meiner heurigen Weihnachtsgeschenke!

Letztens haben wir was ganz neues ausprobiert - der Frosch als Geschichtenerzähler:
Mit der Software KlickTool Literacy und einem Taster kann ich mir ja selbständig Bilderbücher und Geschichten am PC ansehen. Und gestern hat Mama den Frosch als Lautsprecher beim PC angesteckt - haha! Dass da jetzt der Frosch der Erzähler war, machte die Sache besonders spannend!

Neben dem Frosch gibt's übrigens hier bei Amazon auch noch Hund und Affe.
Was die super Software KLICKtool Literacy sonst noch alles kann (zB Augensteuerung oder mit Touch-Bedienung) findet ihr hier im LIFEtool UK-Tipp.
Und hier hat meine Mamma gemeinsam mit ihrer Kollegin Claudia noch so einige Tipps, was man mit KlickTool Literacy u. ChoiceTrainer AAC so alles machen kann - viele Ideen zum Stichwort "Literacy - früher Schriftspracheerwerb"!

Freitag, 30. November 2012

Lernen gemeinsam mit meiner Schwester

Inzwischen sind wir ja schon zwei Schülerinnen bei uns in der Familie, da macht lernen erst so richtig Spaß! Und diese Woche haben wir mal zusammen gelernt und ich durfte die Lehrerin sein - ich hab nämlich mit meiner kleinen Schwester Ansage (=Diktat) geübt!
Mama hat einfach Magdas Übungswörter auf den Step-by-Step gesprochen und ich durfte ihr dann jedes einzelne Wort durch Tastendruck diktieren. Magda hat es tüchtig in ihr Heft geschrieben und wenn sie fertig war, hat sie "weiter Isabella" gesagt und ich durfte das nächste Wort "ansagen" - Ich fand das klasse, auch Magda hatte so Spaß beim üben!
Danke an Julius aus dem www.rettforum.de, den Bruder von Rett-Mädchen Marlene, der uns auf diese tolle Idee gebracht hat!

Abends haben wir dann noch eine Runde gekuschelt beim fernschauen - das war ein richtig toller Schwestern-Tag!

Mittwoch, 2. Mai 2012

Der Umgang mit dem Talker (Fleyer)


Wir haben in der ISAAC-Newsgroup einen tollen Fleyer entdeckt, zum Umgang mit dem Talker - SEHR EMPFEHLENSWERT für Therapeuten, Lehrer, Eltern, Betreuungspersonen!!! Damit alle darüber bescheid wissen, WIE wichtig ein Talker ist bzw. was es zu beachten gibt!!




Auszug:
(C) http://ubuntuone.com/5s3Rl7CT4JPpEa1CJJFKfG



den vollständigen Fleyer könnt ihr HIER downloaden (PDF).











Mittwoch, 18. April 2012

Rett-Mädchen Melina im TV!

Noch ein Rett-Mädchen im Fernsehen - die 11jährige Melina - doch die Rett-Symptome bei Melina gestalten sich etwas anders als bei mir - schön zu sehen, wie individuell wir doch auch alle sind - obwohl wir alle mit dem Rett-Syndrom leben !!

http://www.rtlregional.de/player.php?id=19377

(c) by www.rtlregional.de 


Montag, 16. April 2012

Rett-Mädchen Marla auf RTL


Meine Freundin Marla aus Norddeutschland ist im Fernsehen - auf RTL!
Ein tolles Rett-Mädel mit einer tollen Familie!!
Kuckt mal hier rein: http://rtlregional.de/player.php?id=19349!!

(c) by www.rtl.regional.de u. Marlas Familie :-) 

Wir durften uns letzten Sommer in den Tiroler Bergen endlich mal persönlich kennen lernen, nachdem sich Mama u. Marlas Eltern und der tolle Schulbegleiter Chris sich schon soooo viel übers Internet über uns zwei hübschen ausgetauscht hatten!!



Dienstag, 16. August 2011

Köpfchen - Köpfchen ... der tobii mit CDot ist da!!!

Dass ich inzwischen ein Kommunikationsprofi bin, ist ja bekannt - aber seit neuestem kann ich einen richtigen Profi-Sprachcomputer dazu nutzen!! Ich bin nun stolze Besitzerin eines tobii C12 mit CDot (Kopfsteuerung).  Als das neue Gerät geliefert wurde, hat sich auch das ganze LifeTool-Team mit uns gefreut und alle haben  beim auspacken u. einrichten zusammengeholfen!

Wie das mit der Kopfsteuerung funktioniert, weiß ich ja schon, denn seit ca. 1 Jahr kommuniziere ich mithilfe einer Kopfsteuerung (Tracker Pro) und der Software Communicator (auf einem handelsüblichen Laptop) - das sah dann so aus:


Tja, dieses System hatte seine Vorteile (kostengünstig) und funktionierte ja ganz gut, bis auf ein paar kleinere Probleme, die sich erst im Laufe der Zeit zeigten:
  • die Akkulaufzeit des Laptops ist zu kurz (ich hasse Kabel!)
  • die Lautstärke ist zu gering (sind mehrere Leute im Raum, dann hört mich keiner ...)
  • die Kopfsteuerung ist mittels Industrieklettverschluss befestigt (und entgegen aller Ideen hab ich es schon manchmal geschafft, sie herunter zu pflücken *hihi*)
  • die Kopfsteuerung ist nicht fix verbunden mit dem Laptop, sondern muss bei jedem einschalten neu am Laptop befestigt u. angesteckt werden  
  • für die Befestigung des Laptops am Rolli haben wir noch immer keine gscheite Lösung gefunden, dh unterwegs hatte ich bis jetzt keine Möglichkeit zu kommunizieren
Im Laufe des letzten Jahres hab ich meinen Eltern u. meiner Umwelt immer wieder bewiesen, dass ich mit der Kopfsteuerung u. der Kommunikations-Software Communicator wirklich gut umgehen kann. Die meisten Symbole kenne ich ja schließlich auch schon seit meinen Anfängen mit Unterstützter Kommunikation und diese Symbole begegnen mir ja auch außerhalb des Talkers ganz oft im Tagesablauf daheim und in der Schule.

zB auf die Frage, was ich morgen machen möchte, hab ich Mama beim Abendessen folgende Antwort gegeben: "Spielen spielen ich ich Katzen-Oma ich" ...  "Na stimmt ja", meinte Mama, "morgen bist du - wie jeden Mittwoch - bei der Katzen-Oma - und was ist dort so super?" - Meine Antwort drauf war: "lecker!" - alles klaro? (bei der Katzen-Oma gibts immer sooo leckere Sachen, aber was genau, das erzählen wir der Mama besser nicht ...)

Da ich so jeden Tag beweise, wie toll ich damit umgehen kann und damit wirklich KOMMUNIZIEREN kann, haben sich meine Eltern nun entschlossen, einen tobii C12 für mich organisieren (Dazu muss für unsere deutschen Blog-Leser erwähnt werden: in Österreich bekommt man solch ein Gerät keineswegs als Kassenleistung, sondern muss über Spenden und ähnliches finanziert werden!!).
Deswegen hier ein riesengroßes DANKE, an alle, die uns bis jetzt finanziell unterstützt haben und dazu beitragen, dass Isabella diese Dinge ermöglicht werden!!!




Mama hat in den letzten Tagen meine Oberfläche angepasst und erweitert und mein Papa hat natürlich gleich für die richtige Halterung auf meinem Therapiestuhl gesorgt.


Auch zum lernen kann ich natürlich die Oberflächen meines Sprachcomputers verwenden - hier überlege ich gerade, wie viele Schuhplattler hier zu sehen sind ...
! Tja, - da kann ich nur sagen "Köpfchen muss man haben!!" oder so wie ich das sage:


!!! SUPER - LECKER - ICH BIN FRÖHLICH - DAS IST SUPER  !!!

PS: hier noch ein paar Nutzerberichte von zwei anderen Rett-Mädels, die einen tobii verwenden:

Mittwoch, 8. Juni 2011

Bericht aus der Schule

Seit September bin ich nun schon in der Schule in Wels, genauer gesagt im ISZ Wels in einer S-Klasse (=Schwerstbehindertenklasse), gemeinsam mit 6 anderen Kindern, 3 supernetten Lehrerinnen und der Pflegehelferin - "meiner" Uschi.
Heute möcht ich Euch mal ein bisserl erzählen, was ich dort so alles mache.
Also - gleich in der Früh haben wir immer einen Morgenkreis und nehmen da spezielle Themen durch, zB momentan war das grad das Thema "Garten" - da singen wir dann ein Lied, machen ein lustiges Spiel dazu und lernen was zu dem jeweiligen Thema. Manchmal dürfen wir uns sogar verkleiden, wie zum Beispiel hier:
Thema Ostern, als Hase verkleidet

Thema Garten - verkleidet als "Gärtnerin"
Meistens basteln wir dann im Laufe des Unterrichtes auch was passendes zum Thema - hier hilft mir grad die Uschi beim verzieren eines Ostereies (flüssigen Klebstoff auf das Ei und dann gewälzt in zerkleinerten Eierschalen - schaut lustig aus und ist ne super Sauerei beim basteln *hihi*)

beim "Eier-wälzen"

 Für Ostern haben wir auch was gemalt - das Malen ist seit neuestem überhaupt etwas, was mich voi fasziniert - das hat mir im Kindergarten gar nicht so gut bis gar nicht gefallen - aber jetzt "taugt" u. interessiert es mich total!!
malen - mein neuestes Hobby
Zum Thema "Garten" haben wir auch was lustiges gebastelt - einen "Graskopf" - kennt ihr so was?
Aus einer alten Strumpfhose, Sägespänen u. Grassamen --> eine genaue Anleitung dazu findet ihr zB hier. Das basteln von dem Ding in der Schule war ja schon spaßig, aber ich war mir dann nicht so sicher, ob dem Gesicht dann auch wirklich Haare wachsen. Denn wir haben den fertigen Kopf ja noch mit  "Glatze" mit nach Haus genommen, und mussten den dan jeden Tag giessen. Naja, und wer meine Mama besser kennt, der weiß, sie hats ja nicht so mit den grünen Daumen ... ich war also gespannt - aber siehe da ... nach einigen Tagen fleissigem giesen, spriessen nun doch tatsächlich die Haare auf seinem Kopf - voi guat!!
mein "Graskopf"
Manchmal machen wir auch recht ungewöhnliche Sachen, zB durfte ich letzte Woche mal Bälle, Moosgummi-Buchstaben u. -Zahlen aus dem Wasser fischen - hihi, DAS fand ich ja besonders lustig, und wie ihr Euch vorstellen könnt, blieb das Wasser nicht nur im Wandl sondern genug davon landete auch im Umkreis *hihi- voi guat*, das mag ich jetzt öfters machen *hihi*
"Buchstaben-Fischen" - hihi
Natürlich darf ich auch am Computer lernen - am lustigsten wär mir natürlich immer noch das "singen" meiner Lieder, die auf meinem Sprachcomputer drauf sind. Aber auch mit der LifeTool Software "CatchMe 2.0" übe u. lerne ich gerne. Damit lerne ich nicht nur spielerisch, immer besser mit meiner Kopfsteuerung um zu gehen, sondern kann auch gleiche Buchstaben oder Zahlen "fangen" - das ist lustig - so macht Lernen Spaß, wie ihr sehen könnt!!
arbeiten am Computer - CatchMe 2.0 spiele ich mit der Kopfsteuerung

Dienstag, 10. Mai 2011

Blasmusik ist supa ...

Am Muttertag haben wir unsere Mama ja ins Gasthaus ausgeführt - zum Seidenthalerhof, dort hatten wir viel Spaß mit den Maibaumkraxlern, den Kellnern und vorallem der Musik, die den Frühschoppen gespielt hat, den Horuk-Bradlern. Phoa, also MIR hat die tolle Blasmusik besonders gut gefallen!!Blasmusik mag ich ja sowiso gerne - egal ob Pichler Musikverein oder andere Gruppen, deswegen hat mir die Mama nun auch endlich mal am Talker meine Musikseite um ein paar Märsche der Blasmusik erweitert - schaut dann so aus:
und meine Kommentare dazu nach den ersten Märschen-abspielen zum Abendessen lautete:
Bitte zu beachten: seit neuestem gelingt es mir immer öfter zwei Tasten hintereinander in der richtigen Reihenfolge zu drücken, um wirkliche Sätze zu formulieren: "ich bin" und "fröhlich" bzw. "das ist" und "super"!!! So geschehen auch heute zwischen den Märschen beim Abendessen - Mama hat sich voi über diese zwei tollen Sätze gefreut!!!

Freitag, 15. April 2011

Links für Coole Ideen für Unterstützte Kommunikation u. Teilhabe

Meine Mama möchte Euch heute mal wieder einige Links präsentieren, die sie so gefunden hat, von Familien die genau wie wir auch "Kreative Zweckentfremdung" zu ihrem Hobby für ihre besonderen Kinder gemacht haben:

Einige Blogs eines tollen 11jährigen Jungen aus den USA - "Junior":
http://juniorsvoice.blogspot.com/  --> Berichte über UK-Ideen
http://adaptions4kidz.blogspot.com/ --> hier findet ihr viele tolle ideen, Dinge zu adaptieren - echt cool!!
Juniors persönliche Seite bietet auch viele Ideen: http://heidis-place.blogspot.com
Einige Beispiele gefällig? Na, bitte:
Nähen mit dem PowerLink: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2011/01/i-want-to-sew.html
Spielfeld vergrössern und vertikal verwenden (jaja, unser Freund Klettverschluss!!): http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/01/farm-game.html
Memory mit dem Blickrichtungs-Rahmen: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/01/eye-gaze-memory.html
Riesenauswahl JA-NEIN: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/05/communicating.html
Puzzle vertikal: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/01/puzzle-board.html
Ball-spielen mit Rampe: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/02/sundays-toy-silly-six-pins-ramp.html
Armschlingen für "müde Hände": http://adaptions4kidz.blogspot.com/2011/03/arm-slings-part-2.html
Rechnen lernen mit dem Fruit-tree: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2011/01/fruit-tree-math.html
kleine Taster Grobmotorik-tauglich machen: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/05/juniors-fire-truck.html
adaptierte Jeans für Rollifahrer: http://adaptions4kidz.blogspot.com/2010/01/adapted-jeans.html

Aenne u. Henry haben auch tolle Ideen, zB ein Fussbad mit Murmeln füllen:
http://aenne-und-henry-sagen.blogspot.com/2011/02/unterstutzte-kommunikation-uberall.html
http://aenne-und-henry-sagen.blogspot.com/search/label/Unterst%C3%BCtzte%20Kommunikation

Niklas hat auch immer lustige Ideen:
zb Haare fönen: http://niklaskainz.blogspot.com/2011/01/so-macht-das-haare-fonen-sogar-spa.html
Ablenkung beim Trainieren mit dem MotoMed: http://niklaskainz.blogspot.com/2011/02/die-fusse-fahren-rad.html
hier gibts sogar ein Video von Niklas in action: http://niklaskainz.blogspot.com/2010/12/ich-schalt-den-radio-jetzt-selbst-ein.html

Hier noch coole Seiten für UK auf dem iPad - Sammlungen von speziellen Apps fürs iPad:
http://babieswithipads.blogspot.com/
http://www.inov8-ed.com/2011/02/theres-a-special-app-for-that-part-6-3-methods-of-using-augmentative-communication-apps-to-support-different-languages/
http://a4cwsn.com/ - Apps 4 Children with special needs

Viel Spaß beim durchklicken und staunen!!

Montag, 21. Februar 2011

Mein allererstes Zeugnis

Nun hab ich also mein allererstes Zeugnis bekommen - wollt ihr mal reinlesen - also ich bin ganz stolz drauf und meine Familie hat sich auch voll mit mir mitgefreut!!

"Isabella kommt gerne zur Schule und bringt viel Fröhlichkeit in die Klasse. Wenn sie am Morgen das Klassenzimmer betritt, wartet sie schon auf den Beginn des Morgenkreises, und kann ihren Unmut über eine längere Wartezeit lautstark äußern. Sie akzeptiert den Schneidersitz mittlerweisel seht gut und schafft es mithilfe eines Sandsackes, dass ihre Beine gebeugt bleiben.
Sie zeigt Interesse an den verschiedenen Themen des Begrüßungskreises und ist besonders aufmerksam, wenn es bunte Bilder zu sehen gibt. Isabella liebt es, Lieder zu hören und begleitet diese auch sehr oft mit Instrumenten wie Rassel oder Schellenkranz.
Beim Begrüssungsritual betätigt Isabella mit großer Freude den BigMack und kann dbei sogar ihre Körpermitte überkreuzen.
Bei der Jause genießt Isbella die Gemeinschaft der Klasse und isst und trinkt mit großer Freude.

Isabella benutzt in der Klasse ihren Sprachkomputer und kann damit von zu Hause oder von Situationen in der Klasse erzählen.
In den Lernstunen übt Isabella die Buchstaben A, I, M und O und versucht auch kurze Wörter wie "Mama" und "Oma" zu lesen.
Im mathematischen Bereich schreibt Isabella die Zahlen 1, 2 und 3 mit Handführung. Auch die Mengen im Zahlenraum 3 übt Isabella - besonders gern mithilfe des Computerprogrammes "TOM".

Nach längerer Konzentrationsphasen braucht Isabella meist eine Pause und macht ein kleines Nickerchen, welches oft nur wenige Minuten dauert und in jeder Lebenslage stattfinden kann.

Isabella zeigt großes Interesse an anderen Kindern und lacht übers ganze Gesicht, wenn sie ein Mitschüler bei der Hand nimmt, mit ihr schaukelt oder mit ihr tanzt. Auch im Turnsaal bewegt sie sich gerne und ma es, wenn viel um sie herum geschieht - zum Beispiel: wenn Musik spielt oder etwas umgeworfen wird.
Isabella mag es aber auch gerne ruhig, sie genießt es, im Sinnesraum (=Snoozel-Raum) auf dem Wasserbett zu liegen oder die Bilder und Lichter zu beobachten."

Thema SCHNEEMANN
im Morgenkreis

Montag, 3. Januar 2011

Kalender für 2011

Das neue Jahr nähert sich in Riesenschritten - und die Weihnachtsferien kann ich heuer auch richtig geniessen - als Schulkind haben die Ferien ja für mich nun auch eine ganz andere Bedeutung ... :)
Wie ihr ja vielleicht wißt, machen meine Eltern mit mir Toilettentraining, das heißt, ich trage zwar eine Windel aber zu fixen Tageszeiten sitze ich am Klo und kann dort meine kleinen oder größeren Geschäfte erledigen (wenn ich will, was ja auch nicht immer der Fall ist *hihi*). Weil meine Verdauung meistens sehr schleppend funktioniert (chron. Verstopfung ist ja recht typisch für uns Rett-Mädels) bedarf das einer gründlichen Überwachung durch meine Eltern, damit sie mir dann entsprechend die Medikamente für die Verdauung verabreichen können. Um das zu vereinfachen hat sich meine Mama eine lustige Idee ausgedacht - meinen Klo-Kalender ...

dh jedes "Erfolgserlebnis" ob groß oder klein, wird in diesem Kalender mithilfe von Klebepunkten vermerkt (gelb ist Lulu, orange ist Groß). Somit haben meine Eltern den "vollen Durchblick" ohne sich ständig daüber im Gespräch austauschen zu müssen (soo lecker ist das Thema ja nun auch wieder nicht ... ) - aber vorallem für MICH ist das auch echt super!! Warum? Na, weil der Klo-Kalender auf der Innenseite der Toilette hängt, dh wenn ich am Klo sitze, direkt in meinem Blickfeld. Und jedes Mal, wenn ein Klebepunkt eingeklebt wird, erklärt mit Mama oder Papa dann zB folgendes: "Schau, heute is Dienstag, der 28. Dezember - und du hast grad ein Lulu gemacht, dh wir kleben hier einen gelben Punkt hin."
Dh bei jedem Toilettengang sehe ich das Symbol für das aktuelle Monat und den Wochentag, sehe welcher Tag heute ist (Zahlen!!) und bekomme so vielleicht ein besseres Gefühl für meinen Zeitbegriff Tag/Woche/Monat ... ausserdem lerne ich so ganz nebenbei die Symbole für die Monate kennen, die ich ja auch auf meinem Talker drauf habe und auch in meinem Mitteilungsbuch.
So einen tollen Kalender kann man ganz einfach erstellen mit dem Programm Boardmaker, dort gibt es sogar standardmäßig Vorlagen für die Erstellung solcher Kalender mitgeliefert.
Aber Mama hat natürlich auch einen tollen Tip für Euch, nämlich HIER auf der Seite von Rehavista könnt ihr Euch die einzelnen .bm2-Dateien der Kalendermonate für 2011 schon fix-fertig herunterladen, sogar in PDF stehen die Dateien zum download bereit!
Wichtige Feiertage und Ferien sind bereits eingetragen, allerdings für das deutsche Bundesland Niedersachsen. Die Ferien weichen ja in Ö etwas ab, sind aber in der Boardmaker-Vorlage einfach anzupassen.
Selbstversändlich könnt ihr diese Kalendervorlage auch für einen Geburtstagskalender verwenden, oder für einen "Durch-Streich-Kalender bis zu den Ferien", ... was auch immer Euch einfällt!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Unser Weihnachten daheim

Es war wieder ein wirklich schönes Fest natürlich mit der ganzen (Groß-)familie und jeder Menge Geschenken für uns Kinder.
wir hatten alle Hände voll zu tun die ganzen Packerl auszupacken. 

DANKE liebes Christkind - ich hab wirklich tolle Sachen bekommen:
zB einen MP3-Player, den ich mit einer Taste bedienen kann (Play/Pause), ich glaub, da hat der Papa dem Christkind ein bißchen geholfen.
Auf jeden Fall funktioniert der super, ist sehr robust und schaut zudem noch klasse aus - findet ihr nicht? (Anmerkung vom Christkind: den MP3-Player von Fisher Price gibts HIER zu kaufen, auch in BLAU ist er erhältlich - Umbauanleitung folgt in den nächsten Tagen!).
 Eine Hello-Kitty, die laufen kann (Mama meint zum Glück singt sie nicht!)
Das Programm Couli für den Computer, um die Buchstaben besser kennen zu lernen und vorallem auch um zu sehen, wie sie wirklich "geschrieben" werden, weil ich ja selber mit meinen Händen nicht schreiben kann. Dh die Buchstaben erscheinen nicht nur am Bildschrim, sondern sie werden so aufgebaut, wie Du sie auch mit einem Stift schreiben würdest, mit einer kleinen Animation u. Ton dazu! Spannende Sache!
Und ein tolles Spiel zum lesen lernen - die Lesehexe von HABA - hier werden die Worte in zwei Teile zerlegt und man muss den richtigen Teil dazu finden - dann kommt die Hexe und kontrolliert mit ihren Füßen die Löcher der Karten, obs richtig ist!! Ein super Spiel zum lesenlernen - eigentlich ja sogar ien handelsübliches Spiel, das eine super UK-Idee ist!! - Das Spiel ist noch etwas schwierig für mich, aber ich find es auf jeden Fall recht interessant, schließlich passt das ja genau zu mir als Schulanfängerin!!
Hier kann man gut sehen: Son-ne --> richtig - die Lesehexe passt genau!! SUPER!

Natürlich hab ich auch wieder ein Wichtelgeschenk gekommen, denn im http://www.rettforum.de/ wird jedes Jahr gewichtelt - ein Prinzessin Lillifee-Haarshampoo und supersüße Frosch-Haarspangerl!!

Aufregende Tage liegen hinter uns - und nun in den Ferien haben wir ja viel Zeit, um mit unseren ganzen neuen Spielsachen ausgiebig zu spielen!!

Besonders bedanken möchten wir uns auf diesem Wege noch bei den vielen Weihnachtskarten, die wir heuer bekommen haben - DANKE schön - wir haben wir uns wirklich sehr darüber gefreut, vorallem ich, weil ich die Karten richtig angreifen kann - das ist besser als mails J  !!

Montag, 18. Oktober 2010

Rett-Familienwochenende in Hipping, OÖ 2010

Am Wochenende hatte ich meine Eltern ganz für mich alleine - naja, nicht ganz, ich musste sie mit vielen anderen Eltern teilen, dafür hatte ich meine persönliche Betreuerin, während meine Eltern in den Vorträgen waren - wir waren am Familienwochende der österr. Rett-Syndrom-Gesellschaft. Dies fand in einem tollen Hotel in Hipping, in OÖ statt - im Hotel Lohninger-Schober. Das Hotel ist wirklich barrierefrei gebaut und super rollstuhl-geeignet - das ist für so manche unserer Rett-Mädchen ganz wichtig!!

Ca. 20 Familien mit Rett-Mädchen kamen dort zusammen und verbrachten ein tolles Wochenende. Die Eltern hatten interessante Vorträge (zB Ergotherapie, Sachwalterschaft, ...) und wir Mädels haben uns von den tüchtigen Betreuerinnen verwöhnen lassen. Als ich meine Freundinnen Vanessa u. Julia wieder gesehen habe, hab ich mich riesig gefreut!!
Hier seht ihr mich mit meiner Betreuerin, die sich wirklich toll um mich gekümmert hat in den beiden Tagen  (meine beiden Schwestern verbrachten derweil das Wochenende bei der Katzen-Oma):

Einer der Vorträge war zum Thema Computer mit Augensteuerung bzw. mit Kopfsteuerung - na mit solchen Sachen kennt sich meine Mama ja ganz gut aus, deswegen hat sie von der Fa. Life-Tool den Auftrag bekommen, einen Augensteuerungs-Computer (tobii P10) nach Hipping mitzunehmen und Herrn Knees vor Ort zu unterstützen.
Hr. Knees arbeitet in einem Ambulatorium in Wien auch mit einem Augensteuerungs-Computer und kennt sich sehr gut mit Unterstützter Kommunikatin aus, er arbeitet schon sehr lange mit UK. Er hat auch ein Rett-Mädchen in Betreuung, das mit der Augensteuerung kommunizieren lernt.  Am Wochende bestand nun für alle anwesenden Rett-Mädchen u. Familien die Möglichkeit
einmal auszuprobieren - trotz der kurzen Zeit und der Aufregung der Mädchen erlebten einige Mädchen doch beachtliche Erfolgserlebnisse mit den Geräten.
Auch so manche Eltern erlebten Überraschungen, was ihre Mädels so alles können und vorallem daß diese Geräte nicht nur dem Spiel und der Unterhaltung dienen, sondern vorallem auch und wirklich der KOMMUNIKATION!!!
Das war wohl für viele Eltern ein echter Aha-Effekt!!

Für mich war aber an diesem Wochenende das spannenste meine Rett-Freundinnen wiederzusehen - und die spannende Schifffahrt, die erstmals stattfand. Die ca. 2h dauernden Reise quer über den Attersee genossen aber nicht nur wir Rett-Mädchen, sondern auch alle Eltern, waren doch hier endlich  viele Gelegenheiten ausführlich miteinander zu reden - wirkliche eine tolle Idee! Liebe Vanessa-Mama, das hast du super organisiert!! Auch ein dickes Danke an alle Vorstandsmitglieder, die hier bei der Organisation des gesamten Wochenendes zusammengeholfen haben - es hat sich wieder gelohnt und es wird auch weitergehen!!

Mittwoch, 25. August 2010

Toller Shop mit Sachen zum Basteln für die Unterstützte Kommunikation

Seit einiger Zeit gibts bei http://www.ariadne.de/ ein tolles Zusatz-angebot, einen Shop mit wirklich tollen Sachen für so bastel-wütige Mamas od. TherapeutInnen wie meine Mama oder unsere Christina!

Schaut mal rein in die sogenannte "UK-Werkstatt" unter http://www.ariadne.de/buchdienst/contents/de/d215.html

es gibt dort Klettpunkte, Laminierfolien, Buchringe für selbstgemachte Bücher, Magnetwand, Tisch-Flip-Chart (heißt hier Tabuclar) und noch vieles mehr!

Außerdem könnt ihr hier auch die Zeitschrift Unterstützte Kommunikation abonieren bzw. auch einzelne Exemplare bestellen!!

Dienstag, 24. August 2010

Tar Heel Reader - Nachtrag zum Katzenbuch

Hier noch ein Nachtrag zum Katzenbuch-post von letzter Woche (http://isabella-online.blogspot.com/2010/08/lesen-lernen-mein-neues-katzenbuch.html)
Wichtig: Damit ihr Euch beim Tar-Heel-Reader erstmalig anzumelden könnt, braucht ihr den Invitation Code : "Literacy!" - der stammt aus der Zeitschrift Unterstützte Kommunikation Ausgabe 1/2010 !!! Bitte lasst es mich wissen, falls es trotzdem nicht funktioniert - am besten als Kommentar hier am Blog - der wird erst nach meiner Kontrolle öffentlich freigeschalten!!

Mittwoch, 18. August 2010

Lesen-Lernen: Mein neues Katzenbuch - Katzenreime

Die Mama u. der Papa waren ja im Juni beim AKUK-Workshop in Hamburg dabei (Fotos u. Infos davon gibts HIER) - AKUK heißt übrigens ArbeitsKreisUnterstützteKommunikation und gehört zu einer Regionalgruppe der deutschen Rett-Elternselbsthilfegruppe dazu. .
Dort hat Fr. Halbauer ganz tolle Ideen für Bilderbücher für Leseanfänger vorgestellt, bzw. auch eine Seite, wo man sich Bilderbücher anschauen u. sogar vorlesen lassen kann, die schon andere selber erstellt haben.
Man kann diese fertigen Bilderbücher dann sogar auch downloaden als PowerPoint-Dateien und natürlich dann ausdrucken u. laminieren und als herkömmliche Bilderbücher (ohne Computer) verwenden.
Die Seite heißt tarheelreader, natürlich hat Mama dort auch schon ein paar Bilderbücher erstellt, unter anderem nun ein ganz besonderes nicht nur zum anschauen, sondern schon in Richtung Lesen-lernen für mich. Frau Halbauer meinte zum LesenLernen ist folgendes bei Bilderbüchern wichtig: nur wenig Text und immer wiederkehrende gleiche Worte in einem Buch, damit ich mir Wörter die richtig gut einprägen kann.
Ein paar wirklich gute Beispiele dafür sind folgende Bücher im tarheelreader:

Ein Buch über Eier: http://tarheelreader.org/2009/01/20/ei-ei-ei/
Von Zöpfen, Knöpfen und Töpfen: http://tarheelreader.org/2008/11/03/von-knopfen-kopfen-topfen-und-zopfen/
Das ist Mamas erster Versuch ein Bilderbuch für mich zu machen - Hallo-Kitty: http://tarheelreader.org/2010/03/24/ich-liebe-hello-kitty/ (die verwendeten Fotos kann man sich direkt beim erstellen des Bilderbuches über flickr hereinladen!!)

Und das ist mein neuestes Buch - Mama hats grad heute abend erst im taarheelreader erstellt, und natürlich auch ausgedruckt und laminiert, aber wir hatten beim Fotografieren schon viel Spaß - natürlich gehts um eine Katze - eh klar: http://tarheelreader.org/2010/08/17/katzenreime/

ACHTUNG WICHTIG:
Wenn auch ihr dort Bilderbücher erstellt, dann gebt doch als "Tag" (=also als Schlagwort) bitte unbedingt GERMAN und DEUTSCH ein, damit andere deutsch-sprechende Anwender die deutschen Bücher dann auch finden können - es sind schon ziemlich viele deutsche Bücher erstellt worden, aber bitte macht doch auch  mit und lasst Eurer Kreativität freien Lauf - gerne könnt ihr dann auch bei mir im Gästebuch einen Link dazusetzen, ich würd mich freuen, auch ein Bilderbuch von Euch anzuschauen!!

edit am 24.8.2010:
um sich erstmalig anzumelden braucht ihr den Invitation Code : "Literacy!" !!! bitte lasst es mich wissen, falls es trotzdem nicht funktioniert - am besten als Kommentar hier am Blog - der wird erst nach meiner Kontrolle öffentlich freigeschalten!!

Mittwoch, 4. August 2010

Buchtipp: Das verrückte Schimpfwörter ABC

Damit uns Mädels daheim in den Ferien nicht fad wird, hat Mama uns gestern mit einem neuen Buch überrascht, mit dem wir alle echt viel Spaß haben:
"Das verrückte Schimpfwörter-ABC" ein Klipp-Klapp-Buch mit dreigeteilten Seiten, echt witzigen Figuren bzw. die verrücktesten Schimfwörter dazu.


Bildunterschrift hinzufügen
Zitat von amazon.de: "Alberner Anzug-Affe, erbärmlicher Erbsen-Enterich, peinlicher Pudding-Plumpser – von A bis Z und in Wort und Bild gibt es hier die witzigsten, verrücktesten und verdrehtesten Schimpfwörter. Aber das ist erst der Anfang: Durch Hin- und Herklappen der dreigeteilten Seiten entstehen immer wieder neue, lustige Wortschöpfungen und neue Bilder. Insgesamt 17 576 mögliche Kombinationen lassen sich erblättern, und dann heißt es plötzlich: Fleckiger Nachthemd-Quaker oder Langweiliger Knalltüten-Lurch oder Glupschäugiger Couchkissen-Teufel. Hier findet jeder sein Lieblingsschimpfwort – und das passende Bild gibt’s gleich dazu." Zitat Ende


Mama hat das Buch zufällig beim thalia entdeckt und gleich für uns mitgenommen - es is echt voi supa - so a Gaudi und zudem noch mit sehr wenig Text, also optimal zum lesen-lernen!





Beim Stöbern bei http://www.amazon.de/ hat mama dann auch noch ein zweites, ähnliches Buch dazu entdeckt, die Weichspülervariante dazu: "Das schnuckelige Schmusewörter-ABC" mit den witzigsten Schmusewörtern.
Viel Spaß beim Schimpfen oder Schmusen - je nach was Euch grade ist!!

Sonntag, 9. Mai 2010

mytobii - zweiter Versuch

Nachdem der erste Versuch mit dem Tobii (dem SprachComputer mit Augensteuerung) ja an der Brille gescheitert ist, haben wir jetz eine neue Brille für mich bestellt. Und stellt Euch vor, weil die Mama momentan soo viele Termine hat, jetzt hat mir der Hr. Aigner von Augenoptik Aigner meine neue Lesebrille für den SprachComputer sogar daheim zugestellt und angepasst, der ist echt voi super ... ein herzliches Danke-schön an dieser Stelle an ihn!!
Und so durfte ich - ausgerüstet mit meiner neuen Lesebrille für den Computer - am Freitag den Tobii nochmal testen - und es klappte!! Eine ganz normale Brille ist also kein Problem für die Augensteuerung - daß ich das Prinzip verstanden habe, hab ich schon letztes Mal gezeigt und auch dieses Mal - vorausgesetzt die Seiten waren interessant genug - hab ich allen gezeigt, daß ich damit eindeutig umgehen kann!

Momentan haben wir dieses Gerät, genauer gesagt den "Tobii C12" daheim zum testen - Mama baut mir grad die gleichen Seiten wie auf meinem MightyMo nach, damit ich zumindest die Symbole u. die Struktur kenne und nur mit der Augensteuerung üben muss - voi super - bin schon gespannt drauf ... das ist recht aufwändig, aber meine Mama wird das schon schaffen ... und ich auch - das ist ja sooo cool ...